Von der Hütte zum Nordwestrücken
Auf dem weiß-blau-weiß markierten Weg Richtung Tübinger Hütte zur Seelücke und noch ungefähr 300 Meter weiter bis zum kleinen See auf etwa 2.670 Metern. Nach Südwesten über das Gletschervorfeld zu einer markanten Blockgruppe am Wandfuß auf etwa 2.600 Metern queren.
Westlich der Blöcke durch eine breite Geröllrinne südwärts aufsteigen. Einzelne Steinmänner und rote Markierungen weisen zum weiten Sattel zwischen den Punkten 2.751 und 2.637 Meter am Nordwestrücken. Dafür sind ungefähr zwei Stunden ab Hütte angegeben.
Über den Rücken zum Gipfel
Vom Sattel Richtung Punkt 2.751 Meter aufsteigen. Auf etwa 2.680 Metern den Felsriegel auf nordwärts verlaufenden Bändern überwinden und den nächsten breiten Sattel erreichen. Dem schuttigen Rücken ostwärts folgen, bis er auf etwa 2.860 Metern steiler wird.
Links, nordöstlich unterhalb des Grates, eine ungefähr 60 Meter lange plattige Rampe erklettern (II; mobile Sicherungen möglich). Über Blockgelände ansteigend nach Südosten queren und in die Mulde nördlich des Gipfels absteigen. Dort liegen noch Eisreste. Aus der Mulde südwärts in den Sattel nordwestlich des Hauptgipfels und in ausgesetzter Kletterei im II. Grad zum Gipfel.
Ab dem unteren Sattel dauert der Gipfelanstieg etwa 1½–2 Stunden; ab Hütte sind insgesamt 3½–4 Stunden angegeben. Der Ostgipfel auf 3.015 Metern lässt sich ebenfalls aus der Mulde erreichen.
Rückweg & Alternative zur Seetalhütte
Auf dem Anstiegsweg in 2½–3 Stunden zurück zur Saarbrücker Hütte; den Gegenanstieg zur Seelücke bei der Zeit- und Kraftplanung berücksichtigen.
Alternativ kann man vom unteren Sattel am Nordwestrücken nach Norden absteigen und oberhalb des Schottensees den Weg zur Seetalhütte erreichen. Für diese Variante sind etwa 1½ Stunden bis zur Seetalhütte angegeben. Der weitere Weg nach Klosters ist entsprechend länger.
Bearbeitete Textfassung nach „Chlein Seehorn, NW-Rücken“, © Arne Keller 2025. Diese Tourenbeschreibung steht unter CC BY-SA 4.0.